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Die AMEISE fährt bald durch Waiblingen

Im Rahmen des Förderprojektes AMEISE erprobt Waiblingen autonomes Fahren, um das Angebot im Öffentlichen Verkehr (ÖV) zu erweitern und um einen Beitrag für die Verkehrswende im Sinne des Klimaschutzes zu leisten. Dabei wird mit einem kleinen, nahezu vollautomatisierten Shuttle und einem weiteren, mit Forschungssensorik aufgerüsteten ehemaligen Bürgerbussprinter die Daten- und Infrastrukturkommunikation erforscht und auf einer neuen Buslinie im Gewerbegebiet „Ameisenbühl“ in Waiblingen erprobt. Daher auch der Name AMEISE.

Die Omnibus-Verkehr Ruoff GmbH (OVR) ist federführend für die Transdev-Gruppe an dem Projekt beteiligt, die rund um Waiblingen Busverkehre betreibt und in Zukunft auch das autonom fahrende Shuttle vom Typ Easymile EZ 10 auf die Straße bringen soll. OVR-Mitarbeitende werden speziell für den Einsatz auf den Fahrzeugen geschult. „Das Shuttle ist ab Juli 2022 gemeinsam mit dem anderen Forschungsfahrzeug auf der Strecke und liefert nun Daten zum realen Betrieb“, berichtet OVR Geschäftsführer Marco Trovato.

Nach diesen Erprobungsfahrten können dann bald auch die ersten Fahrgäste befördert werden, zurzeit laufen die letzten Testfahrten. Die Transdev Gruppe engagiert sich bereits seit langem im Bereich autonomes Fahren.

„Weltweit haben wir seit unseren ersten Aktivitäten in 2005 bereits mehr als 3,5 Millionen Fahrgäste sicher befördert“, berichtet Susanne Schuchall die das Projekt innerhalb der Transdev-Gruppe leitet. Mit dem Projekt AMEISE in Waiblingen sei 2020 offiziell auch das erste Projekt in Deutschland gestartet.

„Neben der Frage, wie ein solches Fahrzeug denn in unsere operativen Strukturen passt, untersucht die OVR dort auch, wie sich die Berufsfelder in Zusammenhang mit dieser neuen Technologie entwickeln werden.“
Projektleiterin Susanne Schuchall
AMEISE
Die AMEISE fährt bald durch Waiblingen