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Neues zum Fahrplanwechsel: Mit der Mitteldeutschen Regiobahn von Leipzig batterieelektrisch bis ins Erzgebirge

Ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 bietet Transdev mit der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) neue Direktverbindungen zwischen Leipzig, Chemnitz und Annaberg-Buchholz im Erzgebirge.

Im Auftrag des Zweckverbandes Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) werden einzelne Triebwagen der Linie RE 6 von Leipzig über Chemnitz hinaus bis ins Erzgebirge verkehren, um so Fahrgästen als RB 86 neue umsteigefreie Direktverbindungen zu bieten insbesondere in den frühen Morgen- und späten Abendstunden in beide Richtungen. Diese ergänzen das bestehende Angebot der Linie RB 80, die aktuell von der Deutschen Bahn (DB) mit der Erzgebirgsbahn betrieben wird. Möglich werden die neuen Direktverbindungen durch den Einsatz der modernen Batteriezüge vom Typ Alstom Coradia Continental BEMU.

Die Batteriezüge sind bereits seit Anfang 2026 auf der Linie RE 6 zwischen Leipzig und Chemnitz unterwegs. Da die Strecke nicht elektrifiziert ist, können die modernen Züge dank der Batterien trotzdem elektrisch und emissionsarm verkehren. Geladen werden diese über den Stromabnehmer jeweils im Endbahnhof in Leipzig und Chemnitz. In der Regel verkehren die Züge in Doppeltraktion mit 150 Sitzplätzen je Fahrzeug. Optisch unterscheidet sich der Akkuzug nur durch die Batterien auf dem Dach von den bekannten, rein elektrischen Triebwagen vom Typ Alstom Coradia Continental, welche für die MRB bereits seit Jahren zuverlässig auf der Sachsen-Franken-Magistrale zwischen Dresden und Hof im Einsatz sind. Dank der neuen Batteriezüge wird Transdev ab dem Fahrplanwechsel in Sachsen nur noch mit elektrischen Zügen unterwegs sein und das Kapitel der Dieselzüge beenden.

Wir freuen uns, unseren Fahrgästen künftig direkte Verbindungen zwischen Leipzig, Chemnitz und dem Erzgebirge anbieten zu können. Die Batteriezüge haben sich auf der Linie RE 6 im täglichen Einsatz bewährt und zeigen, welches Potenzial in dieser modernen Technologie steckt.
Jens Jäger, Geschäftsführer Betrieb Transdev Mitteldeutschland

Für den Betrieb der neuen Direktverbindung sind einzelne Triebwagen mit 150 Sitzplätzen vorgesehen. In Annaberg-Buchholz Süd wurde eine Ladeinfrastruktur geschaffen, die das Laden der Fahrzeugbatterien auf der nicht elektrifizierten Strecke ermöglicht. Die Anlage entstand in einem gemeinsamen Entwicklungsvorhaben von DB Energie, DB RegioNetz Infrastruktur, F&S Prozessautomation, Rail Power Systems, SRCC, der TU Dresden, dem VMS und Alstom und gilt als wegweisendes Projekt für den batterieelektrischen Schienenverkehr. Der VMS hat die Entwicklung der Infrastruktur finanziell unterstützt und damit die Voraussetzungen für die neuen Direktverbindungen zwischen Leipzig, Chemnitz und dem Erzgebirge geschaffen.

Mit vielen Partnern hat der VMS die neue Direktverbindung mit modernster Bahntechnik in kommunaler Eigenregie auf die Beine gestellt. Darauf bin ich stolz. Wir verbinden das Erzgebirge direkt mit dem Oberzentrum Leipzig, dem wichtigsten Drehkreuz im Eisenbahnfernverkehr Mitteldeutschlands.
Mathias Korda, VMS-Geschäftsführer

Details zum neuen Fahrplan auf der Verbindung gibt es zeitnah auf der Webseite der Mitteldeutschen Regiobahn.

Zug der Mitteldeutschen Regionbahn
© Transdev GmbH