Die Transdev-Gruppe konnte jüngst weitere langjährige Busaufträge sowohl in Schleswig-Holstein als auch in Hessen gewinnen und so viele Arbeitsplätze in den Regionen dauerhaft sichern. Zugleich erlebt die Elektromobilität einen Hochlauf, da auch im ländlichen Raum immer mehr E-Busse zum Einsatz kommen.
In Schleswig-Holstein hat die Transdev Nord GmbH mit den Norddeutschen Verkehrsbetrieben den Zuschlag für den Betrieb von gleich zwei Losen im Busverkehr der Region bekommen. Ab 1. Januar 2027 wird Transdev für neuneinhalb Jahre bis 2036 Busverkehre im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein angrenzend an die Kieler Bucht (Ostsee) betreiben. Der Zuschlag für das Los 1 für den Stadtverkehr Rendsburg, bei dem es um die Verteidigung des Kern- und Bestandsgeschäftes ging, folgte auf das Los 2 für den Neuauftrag zum Betrieb des Stadtverkehrs Eckernförde.
Bei beiden Aufträgen im Norden mit zusammen rund 1,7 Millionen Fahrplankilometern pro Jahr geht es um insgesamt 19 Linien, für deren Betrieb rund 25 Busse benötigt werden, darunter erstmals auch zehn E-Busse. In dem gesamten Netz kommen über 50 Mitarbeitende zum Einsatz, die teils vom Altbetreiber übernommen werden. Zum Auftrag gehört auch der Betrieb eines Kundenservicecenter in der Innenstadt von Rendsburg.
In Hessen betreibt die Transdev Rhein-Main GmbH ebenfalls ab 1. Januar 2027 für zehn Jahre bis Ende 2036 unter der Marke Alpina den Stadtbusverkehr in Bad Homburg und in Friedrichsdorf. Transdev konnte den seit 2016 laufenden Auftrag im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) erfolgreich verteidigen. In dem Netz mit insgesamt 28 Linien und jährlich rund 2,5 Millionen Fahrplankilometern werden 54 Busse eingesetzt. Im Rahmen des Auftrags sind rund 150 Mitarbeitende tätig.
Ein weiterer Meilenstein im Netz Bad Homburg/Friedrichsdorf ist die Erneuerung der gesamten Fahrzeugflotte sowie die Elektrifizierung des Busverkehrs. Insgesamt werden 15 neue Elektrobusse beschafft. Damit wird künftig fast ein Drittel der täglich eingesetzten Fahrzeugflotte elektrisch unterwegs sein. Zwölf E-Busse werden im Bad Homburger Stadtverkehr eingesetzt, drei Fahrzeuge im Friedrichsdorfer Verkehr. Für die neuen Aufträge wird nun vor Ort die Ladeinfrastruktur für die neuen E-Busse ausgebaut.
"Diese Erfolge sind nur durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Aufgabenträgern vor Ort möglich. Es freut mich besonders, dass die Aufgabenträger immer öfter Quoten für Elektrobusse in die Ausschreibungen einbauen und wir dank unserer langjährigen Expertise die Elektromobilität auch in ländlicheren und kleinstädtischen Strukturen voran bringen können."
Weitere Infos zum Auftrag in Hessen gibt es in der Pressemitteilung der Stadt Bad Homburg.